12 Rauhnächte

Rauhnachtsblatterl

von Christine Linden (gekürzt)

Christine Linden
Christine Linden

 

 

 

 

 

Weitere Infos hier: www.lindencoaching.de

 

29. Dezember – fünfte Rauhnacht

Spürt ihr innerlich noch den Zauber und die Besonderheit dieser Zeit? Ja, es kostet Disziplin und Anstrengung die Rauhnächte von Anfang bis Ende bewusst zu durchleben. Doch keine Sorge, wenn ihr euch mal im Alltäglichen oder in der Hektik verliert. Innerlich könnt ihr jederzeit neu einsteigen. Es gibt immer wieder so viele Möglichkeiten! Das zeigt uns der Wonnemonat Mai mit seinem ganzen Potential an Blüten und mit diesen wird dieVielfalt und Schönheit des Jahres so richtig bewusst.
Bei diesen vielen Möglichkeiten braucht es den Blick für den eigenen Weg, es braucht auch Strategie und Planung. So hat diese Rauhnacht und der damit verbundene Monat Mai das Thema: Strategie – Überblick gewinnen

Fragen: • Bin ich mehr intuitiv, emotional oder gehe ich eher rational an die Dinge heran?
• Welche Aktivitäten gehe ich auf welche Weise an – wie effektiv bin ich dabei?
• Hindert mich etwas daran aktiv zu werden?
• Bin ich Solist oder Teamplayer?
• Kann ich um Unterstützung bitten und sie auch annehmen?

Diese Fragen sollen euch Einblick in euer grundsätzliches Muster geben und euch einen Überblick darüber verschaffen ob ihr die richtigen Dinge mit den richtigen Methoden bearbeitet.
Beispiel: Eine Reise nach Übersee kann nicht intuitiv geplant werden. Es gibt Abfahrts- und Anschlusswerten – dafür brauchte es ein rationales Vorgehen. In Partnerschaftsangelegenheiten ist jedoch das intuitive Vorgehen notwendig.

Den Körper heiligen – ein weiteres Thema der heutigen Rauhnacht
Körperpflege auf allen Ebenen, die spirituelle Dimension des Körpers erkunden, indem ihr Kontakt zu den einzelnen Organen aufnehmt, mit ihnen sprecht, euch nach dem Allgemeinzustand oder Besonderheiten erkundigt. Personifiziert das Organ oder die Körperstelle, die Knochen, Muskeln mit denen ihr in Kontakt tretet. Nehmt euch genügend Zeit um mit dem Körper ein intensives Gespräch zu führen. Hört ihm zu! Und nehmt seine Anliegen ernst.
(gekürzt)

28. Dezember – vierte Rauhnacht

Dies ist eine besondere Rauhnacht. Der 28. Dezember ist dem kommenden April zugeordnet. In diesem Monat ist die Natur erwacht, auch wenn der Schnee noch liegt oder das Wetter naßkalt ist. Der Sonnenstand hat die ersten Triebe und Knospen schon zum sprießen gebracht. Und so ist damit die Frage verbunden: Was will sich entfalten – in der Natur, im Leben, in mir selbst?
Sind wir neugierig auf das Leben, öffnen sich unsere Gedankenwelten und mit dieser Haltung sollten wir die vierte Rauhnacht begehen.
So lautet zum ersten das Thema Neugier:
Kindlich, offen und ohne Wertung erwarten was da kommen mag

Ein paar Fragen, die euch dabei helfen das Thema zu erkunden.

  • Was wollte ich schon immer einmal wissen?
  • Bin ich noch neugierig? Was könnte in mir die Neugier wieder entfachen?
  • Gibt es Dinge, die neu für mich sind – wenn ja, wie gehe ich damit um? Vorurteile? Widerstände?

Symbolisch steht der April für die Launenhaftigkeit des Lebens. Wir haben nur unbewusst auf den Verlauf Einfluss und müssen uns immer wieder einmal von den Ereignissen überraschen lassen, die in scheinbar willkürlicher Weise in unserem Leben auftreten. (gekürzt)

>>> Rauhnachtsmeditationen Workshop
>>> Erlebe die Rauhnächte – aktuelles Webinar

27. Dezember – dritte Rauhnacht

Dieser Tag steht für den Monat März, eine Zeit, in der sich der Frühling bereits durch die ersten Blüten und Sprossen ankündigt – eine Zeit des Neubeginns, des Aufbruchs. Ist vielleicht heute schon was zu spüren? Lust auf Neues? Konkret oder ganz allgemein? Aufbruch
• Was möchte ich gern verwirklichen?
• Wie fange ich im Allgemeinen etwas Neues an?
• Habe ich den Mut dazu?
• Welche Unterstützung könnte ich brauchen – wo bekomme ich sie her?
• Brauch ich jemand um in die Aktion zu kommen, wer könnte das sein?
Heute ist der Namenstag des Johannes. Ein enger Vertrauter und Freund von Jesus. Er steht für die Liebe, Fürsorge und Begleitung, die wir immer wieder auf die eine oder andere Art erfahren. Und so ist es ein guter Tag um sich seiner eigenen Herzenergie zu widmen.
… (gekürzt)

26. Dezember – zweite Rauhnacht

Der zweite Weihnachtsfeiertag ist dem Monat Februar gewidmet. Die gemeinsame Feier mit den Familien ist vielleicht nicht so ganz harmonisch verlaufen, vielleicht haben sich aber auch versteckte Konflikte gezeigt – vielleicht deshalb weil ihr die Tage in einer höheren Aufmerksamkeit und Bewusstheit gelebt habt. Ein Grund mehr, das Thema Frieden zu verinnerlichen und ihm gebührende Aufmerksamkeit zu zollen.
Mit sich im Frieden sein, mit sich im Reinen sein heißt darauf zu vertrauen, dass der Samen für das Neue Jahr bereits in der Erde ruht.
Fragen, die euch dem Thema näher bringen:

  • Was bedeutet es für mich im Frieden zu sein – mit mir und mit anderen Menschen?
  • Welche Gedanken lassen mich nicht zur Ruhe kommen?

Das Fest Maria Lichtmess oder auch Imbolec, das keltische Fest des Lichts wird am 2. Februar begangen. Gibt es eine Erfahrung in meiner Vergangenheit die mir hilft, mich an das Licht in mir zu erinnern?
Wo in meinem bisherigen Leben konnte ich lichtvolle Erfahrungen machen?
Schreibt die Antworten in euer Rauhnachtstagebuch, das heute seinen ersten Eintrag bekommen hat. Beobachtet die Natur, die Tiere, lenkt eure Aufmerksamkeit genauso auf tägliche Kleinigkeiten wie auf das Wetter – und notiert es…. (gekürzt)

Rauhnacht des 25. Dezember

Diese erste Rauhnacht steht für den Monat Januar. Gibt es Ereignisse, die bereits jetzt bekannt sind, wollt ihr im Januar etwas Bestimmtes erreichen oder ist es jetzt noch eine unbeschriebene Zeit. Egal wie es ist. Ihr könnt in dieser Nacht und am morgigen Tag die Energien für diesen Monat glätten, besänftigen oder das Erwünschte energetisch vorbereiten. Konzentriert euch auf diesen Zeitabschnitt und die damit verbundenen Ereignisse. Reinigt und entlasst Altes und bringt eine förderliche Energie in diese Zeit, visualisiert gewünschte Ereignisse, segnet und dankt im Voraus.

Der Weihnachtsabend ist vorbei und die erste Rauhnacht bricht an. Sie steht unter dem Zeichen die Ereignisse des vergangen Jahres zu reflektieren und Altes abzuschließen. Was hat sich besonderes ereignet, gibt es bestimmte Menschen, die unterstützend für den eigenen Weg waren oder gibt es Menschen, die eine schicksalhafte Wende im eigenen Leben ausgelöst haben. Welche Erfahrungen waren besonders wichtig? Gibt es Beziehungen die eher hindern als förderlich sind. Wo gibt es noch Unfrieden in einer Beziehung?

Das Alte kann nur dann Platz für das Neue machen, wenn wir bereit sind, uns innerlich zu wandeln.

Verwandlung ist das Thema der kommenden 12 Nächte. Es gibt viele Berichte von Menschen für die die Rauhnächte eine Wende bedeuteten. Kein Wunder, denn die Rituale der Rauhnächte entspringen archaischen Initiationsriten.

So durchschreiten wir heute Nacht das große Tor das uns von der geistigen Welt trennt. Wir steigen hinab in die Tiefen unseres Unterbewusstseins, in dem sich viele unbekannte und ungeöffnete Türen befinden. Mit Behutsamkeit und Mut lassen sich alle öffnen und wir treten ein in die Stille der unbekannten Dimensionen unseres Seins. Angst vor dem eigenen Schatten und Angst vor der Konfrontation. Es erfordert Mut unseren tiefsten Ängsten zu begegnen. Durchschreiten wir aber die Dunkelheit werden wir seelisch wachsen und wir dringen vor zu unserem heiligen Kern, der pures Gold ist.

So dunkel und beängstigend der Weg auch sein mag, letztlich erwartet uns eine Neugeburt und das Wachstum. Lassen wir diese innere Verwandlung geschehen und befreien uns von allem Altem und Überflüssigem – damit bringen wir unser eigenes Licht zur Entfaltung.

Ausatmen und Loslassen
Eine kleine Atemmeditation, die jeder für sich persönlich gestalten kann. Im Körper atmen bis er sich frei anfühlt und der Geist entspannt ist. Einfach wahrnehmen was kommt – innere Dialoge, Bilder, Sorgen, Pläne – egal was es ist – AUSATMEN.

Das Alte, die alten Gedanken und die damit verbundenen Gefühle gestalten die Zukunft. Wenn wir uns darüber klar sind, fällt es leichter das Alte loszulassen. Das Neue ensteht aus der Kraft der Stille.  Gebt euch einige Minuten um ganz bei euch anzukommen.
Nach dieser Atemmeditation nehmt einen Besen und kehrt symbolisch alles Dunkle und die negativen Energien aus dem Haus oder der Wohnung.

Der netteste Orakelbrauch der Rauhnächte ist folgender:
Nachdem die Arbeit getan ist, zündet eine Kerze an, nehmt euch 12 kleine Zettel. Auf jeden von ihnen schreibt ihr eine Sache, die ihr im neuen Jahr erreichen wollt. Schön zusammenfalten und in ein Gefäß geben. Danach wählt ein Zettelchen aus und verbrennt es. So macht ihr das täglich, bis auf den letzten Zettel, der wird geöffnet. Und da steht dann das, was ihr selbst tun müsst. Das andere ist den himmlischen Mächten übergeben worden.

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Räucherung
Für diesen Abend könnt ihr weißen Salbei, Kiefernharz, Kampfer oder Weihrauch verwenden um das Haus mit ganzer Hingabe und Sanftmut zu reinigen.

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