California – the golden state

An der Küste San Franciscos – ganz in der Nähe der Golden-Gate-Bridge.
An der Küste San Franciscos – ganz in der Nähe der Golden-Gate-Bridge.

Beaches und Gras-Nebel

(OM/ACK-04/05-16). San Francisco. Seit einer Woche befinden wir uns nun in jener vielbesungenen Metropole an der Küste des Pazifik, dessen ozeanische Brisen den dichten Großstadtnebel – Gott sei Dank – täglich hinwegblasen und der ganzen Region einen langen und ständig erfrischenden Atem verleihen.

Vielleicht sind es nicht zuletzt die vielen Hügel – auf deren Straßen sich altehrwürdige Cablecars, ähnlich wie etwas in die Jahre gekommene Damen mit Hut und Stöckchen, hochwinden oder hinabbremsen – die zweifelsohne den Charme dieser Stadt mitbestimmen.

Viele Eindrücke haben wir bereits gewinnen können – energetisch, visuell und vor allem auch akkustisch! (ohne Ohropax kaum eine Chance für geruhsamen Schlaf… Hier sind vor allem die ärmeren Schichten der Amerikaner schrill, laut und oft gereizt oder überhitzt.)

Auffällig ist: Die Stadt pulsiert in jedem ihrer Distrikte völlig anders. Das prägt den Spirit der wohl ewigen Hippie-Metropole San Francisco insbesondere. Oben, auf ihren Hügeln trägt die nur etwa 800tausend-Einwohner-Stadt jene erfrischende und klare Energie einer Hansestadt. Zwei Querstraßen weiter haben wir das Gefühl,…

>>> pdf: SanFrancisco-1

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California – the golden state

Von San Francisco, zum Mount Shasta, durch den Yosemite-Nationalpark – und wer weiß was noch folgt… –  in den USA

Reisetagebuch über 6 Wochen durch den Sunshine-State

(OM/ACK-04-16). San Francisco. Welch ein Licht, was für eine krasse Sonnen-Power, die uns gleich zu Beginn unserer 6-wöchigen Reise am Flughafen in San Francisco empfing. Hier wollte ich nur kurz ein Foto knipsen von der lichtdurchfluteten Entry-Hall… und ließ gleich zu Anfang mein i-pad liegen. (Ein diskreter Hinweis darauf, dass ich evtl. doch nicht arbeiten sollte in meinem wohlverdienten Urlaub??? Denn alsdann crashten auch noch sämtliche Paßwörter, mein altes Handy erwies sich für die Zwecke als völlig ungeeignet und so weiter. )

Mit zielsicherer Genauigkeit haben wir uns zudem im krassesten Viertel – diesmal von San Francisco – eingemietet, in Tenderloin. Jeden Schritt weit stoßen wir auf die Geächteten der Gesellschaft, die Obdachlosen, die Drogensüchtigen, die verwahrlosten Seelen. Das macht uns sehr zu schaffen und dennoch hat all das immer einen Grund, der sich dem Verstand nicht sofort erschließen mag. Niemals kommen wir an solche Orte so rein zufällig. Die ersten Informationen haben sich bereits downgeloadet und so werden wir (irgendwann) erfahren, wie alles zusammen hängt. Dennoch ist es ziemlich beschämend und entwürdigend, dass dies hier, in so einem superreichen Land wie Amerika und in der ganzen Welt von einer vermeintlich entwickelten Gesellschaft zugelassen, ertragen und erlitten (!) wird. Was uns zu tun bleibt, ist Bewusstseinssamen zu säen. Das machen wir auf Schritt und Tritt und es gelingt immer besser. Mittlerweile empfinden wir die Dinge nicht mehr so krass verdichtend, sondern sehen sie in einem anderen Licht, spüren auch teilweise, wie manche Energien ganz langsam in Fluss kommen.