Neu: Erfurter Friedens-Symposium

Neues Friedens-Symposium
vom 1. bis 2. Oktober 2016 in
Erfurt

(OM/engl-09-16). Erfurt. Frieden – unser sehnlichster Wunsch und unerreichbares Ziel? Weil immer mindestens zwei es wollen müssen und der andere nicht mitmacht? Oder findet doch alles nur in unserem Inneren statt?

Das deutsche Wort „Frieden“ kommt von „Umfriedung“, was ein geschütztes, von einem Zaun umgebenes Gebiet bedeutet. Das was außerhalb des Zaunes ist, stellt die Bedrohung dar, die möglichst fern gehalten werden muss. Es gehört jedoch zum Leben, sich im Anderen zu spiegeln – im anderen Geschlecht, im Nachbarn, in anderen Nationen sowie in dem was uns Erde. Tierwelt und Natur erzählen. All das tragen wir auch in uns und nur jenes ist bedrohlich, was wir nicht in uns erkennen können. Je mehr wir uns mit dem Anderen vertraut machen, desto mehr verliert es seinen Schrecken und kann in die eigene Umfriedung integriert werden.poster_friedenssymposium2016

Der Prozess der Integration des (noch) Fremden ist das Spannende, Lohnende, da wo es knistert und knirscht, wo Potentiale sich entfalten und der Zauber sich entfacht. Eine offene, neugierige und kreative Haltung ist nötig, die die Chancen in der Öffnung des Zauns sieht und die befruchtende Wirkung des Anderen im Eigenen genießen kann. Diese Haltung möchte das Friedenssymposium in Erfurt befördern. Wir freuen uns auf anregende, verbindende und friedenstiftende Begegnungen!

>>> Anmeldung hier möglich: http://www.engl-ev.de/aktuelles.html

Programm des Friedens-Symposiums:
Samstag, 1.10.2016

11:00  Bewegung zwischen Himmel und Erde  –  Chris Reichwald (Tai Chi Performance)
11:30  Friedensbotschaft – Marko Pogacnik (Geomant, UNESCO-Friedenskünstler und Autor)
14:00  Mitgefühl und (Selbst-)Vergebung  – Gabriele Stötzer (Künstlerin)
16:00  Die Zeitqualität als Herausforderung annehmen – Johann Wolfgang Denzinger (Astrologe und Autor)
18:00  Wenn die Fremden kommenDer Umgang mit Abwehr, Überforderung und neuen Chancen – Podiumsdiskussion
20:00  Konzert: Himmel und Erde verbinden – Tom Horn / Falk / Surendra – Lutz Strathmeyer (Sitar) & Paul Kolep (Tabla)

Sonntag, 2.10.2016
10:00  Kooperation mit der Erde – Marko Pogacnik (Geomant und UNESCO-Friedenskünstler)
12:00  Yin und Yang heute  – Ilona Strohschein (Yogalehrerin, Coach)
14:00  Die neue Christusbotschaft – Astrid Benne (Heilerin)
16:00  Unsere Ahnen, die Friedensboten – Rev. Dietra V. Malik (Sha’Ifa Mami Watu)
16:30  Transformationszeremonie
17:30  Den Friedensfaden spinnen – Tänze des Universellen Friedens
Begleitende Performance / Ausstellung: „Weltherz“ (Gernot Egwald Ehrsam) & „angel“ (Gabriele Stötzer)