Samhain – das Ende…

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Samhain – das Ende des Sommerhalbjahres

(OM/ACK-11-16). Am Vorabend zu Allerheiligen vom 31. Oktober auf den 1. November findet das keltische Fest Samhain statt, was soviel wie „Sommerende“ bedeutet. Die Kelten teilten das Jahr in zwei Zeitperioden. So galt das Sommer-Halbjahr als Jahrestag und das Winter-Halbjahr als Jahresnacht. Samhain steht genau dazwischen und mit diesem Zeitpunkt beginnt der neue Zyklus. In den alten Naturreligionen kannte man außerdem jene besondere Energie, die sich mit dem Spalt zwischen den Zeiten öffnete.
Hier konnte man die Schleier mehr als sonst lüften, um tiefer in die Räume der Anderswelt einzutauchen.
Mit Hilfe besonderer Essenzen und Pflanzensäften war es ihnen möglich, Kontakt zu ihren Ahnen oder zur Geisterwelt aufzunehmen.
Die Menschen feierten mit den Toten, weil sie deren Präsenz mehr  als sonst wahrnehmen konnten. Die Ahnenkulte waren sogesehen eine Chance, wichtige Absichten und Entscheidungen im Beisein der Altvorderen  zu  formulieren und gleichzeitig um ihre Gnade, ihren Beistand zu bitten, damit geplante Vorhaben zu einem guten Ergebnis führen würden.
In der Nacht von Samhain wurde den Ahnen somit ein Platz an der großen Tafel der Gemeinschaft zuteil. Ihnen wurden Gedecke an aufgetan, damit sie – wie zu Lebzeiten – unter ihren Angehörigen weilen konnten.

Die Heilige Hochzeit mit Mutter Erde

Da jeder Herrscher umittelbar für die Fruchtbarkeit seines Reiches verantwortlich war, vollzog er bei seiner Inthronisierung gleichzeitig die heilige Hochzeit mit Mutter Erde.
Für ein Jahr lang war er nun König. Am Ende seiner Regentschaft (für ein Jahr) hatte er jedoch für sein Volk und für den jüngeren und stärkeren Nachfolger sein Leben zu opfern.

Wie nutzen wir diese Energiequalität in heutiger Zeit?

Kleine Samhain-Meditation: Wir können uns natürlich jederzeit in diese Matrix einschwingen, die ihre Pforten nun weit geöffnet hält und unsere Altvorderen einladen, hier zu sein.
Vielleicht machen wir eine schöne Wanderung im Lichte der Herbstsonne und meditieren in einem Baumkreis. Oder wir schmücken eine herbstliche Tafel zu Hause, zünden einige Kerzen an, um eine Verbindung herzustellen. Wir decken einen Teller für die Gestorbenen mit, geben ihnen von unseren  Speisen etwas ab. Dann bitten wir unsere Ahnen herein und tauschen uns mit ihnen aus.
Welche Vorhaben, Projekte Visionen gibt es, für die wir ihren Beistand erbitten wollen? Eine Möglichkeit ist es, dies auf einen Zettel zu schreiben oder ein Bild aufzumalen. Dieser Zettel wird dann in die Mitte der Tafel gelegt und nun wird in Stille darauf geachtet, was sich in den nächsten Minuten, bzw im Verlaufe des weiteren Tages ereignet. Wenn die Ahnen sich melden, ist es für den Fragenden sichtbar oder wahrnehmbar. Denn wir werden seelisch geführt und dorthin gelenkt. Was sich also ereignet, zeigt uns ihre Zustimmung oder vielleicht auch ihre Ablehnung bezüglich unseres Vorhabens.

Wie zeigt es sich?
Es können eine ganze Reihe Dinge geschehen, für die wir unsere Augen öffnen dürfen: Zum Beispiel kippt ein Glas Wasser um… dann bedarf das Projekt noch einer weiteren Klärung oder Präzisierung. Wir sehen vielleicht b e w u s s t einen Schmetterling fliegen. Das ist ganz sicher ein gutes Zeichen und verleiht unserem Projekt sehr viel Leichtigkeit. Oder wir hören unmittelbar nach dieser Runde laute Geräusche… (Knattern, Hämmern, Bohren, besonders laute Fahrzeuge, Hubschrauber, Feuerwehren ect.) Das bedeutet: es gibt einiges an unbewussten Blockaden aus der Welt zu schaffen oder einfach sei vorsichtig!
Genauso gut kann es sein, dass wir auf eine bestimmte Textpassage stoßen, deren Inhalt passend erscheint oder ein anderes Familienmitglied teilt uns etwas mit, das auf eine Antwort der Ahnen hindeutet… ohne das der- oder diejenige eingeweiht war… und so weiter.
Wir können uns darauf verlassen, dass wir eine Antwort erhalten, denn die höheren Sphären sind keine tote Matrix sondern eine im wahrsten Sinne des Wortes gebündelte Kraft, die auf ihre Art in unser Leben strebt und die wir allein durch unsere Entscheidung und Öffnung nutzen können.